| Verlag | Programm | Physik | Über Faradays Kraftlinien/Über physikalische Kraftlinien |
| Titel |
Reihe Ostwalds Klassiker, Bd. 69:
Über Faradays Kraftlinien/Über physikalische Kraftlinien |
||||||
| Autor |
James Clerk Maxwell
|
||||||
| Extras |
|
||||||
| Zum Buch |
In seinen Untersuchungen "Über Faradays Kraftlinien" gelang es
Maxwell 1855, den aus der Anschauung geborenen Feldbegriff Faradays
in eine präzise mathematische Sprache zu kleiden, indem er auf die
Resultate der Mathematiker Gauss und Stokes aufbaute.
Sieben Jahre später formulierte er in der Arbeit "Über physikalische Kraftlinien" die heute nach ihm benannten Feldgleichungen, die Elektriziät und Magnetismus in einer vereinheitlichten Elektrodynamik zusammenfassen. Aus dieser Theorie folgte unter anderem, dass Licht als elektromagnetische Welle verstanden werden kann. Somit wurde die Optik zum Teilgebiet der Elektrodynamik. Diese Ergebnisse bildete an der Wende zum 20. Jahrhundert einen Ausgangspunkt für Einsteins Entwicklung der Relativitätstheorie. Der österreichische Physiker L. Boltzmann schrieb 1898 in seinen Anmerkungen als Herausgeber: "Daher scheint mir dieser Abhandlungencyklus [Über physikalische Kraftlinien], wo Maxwell zum ersten Male zu seinen Gleichungen gelangte, zu dem Interessantesten zu gehören, was die Geschichte der Physik bietet...." |
||||||
| Bibliographie |
4. erweiterte Auflage 2009, 300 Seiten, 14 Abbildungen, kartoniert,
ISBN 978-3-8171-3424-3 |
||||||
| 02.08.2007 © Verlag Harri Deutsch, Gräfstraße 47, D-60486 Frankfurt am Main, Tel. (069) 77015860, Fax (069) 77015869 |