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Unter Verzicht auf die Anwendung komplizierter Mathematik hat
Carnot in klarer und verständlicher Sprache ein Werk verfaßt,
daß sowohl Theoretiker als auch Praktiker ansprechen sollte.
Carnots Betrachtungsweise der Umwandlung von Wärme in Bewegung
bildet den wesentlichen Inhalt des zweiten Hauptsatzes der
mechanischen Wärmetheorie. Die Übersetzung folgt der
Originalausgabe von 1824. Übersetzer und Herausgeber in der
Reihe "Ostwalds Klassiker" war Wilhlem Ostwald persönlich.
Die weiterführende Arbeit von Clausius ist ebenfalls einer
der Klassiker der Thermodynamik. Zum ersten Mal wurden hier
das Mayer-Carnotsche Prinzip der gegenseitigen Umwandelbarkeit
von Wärme und Arbeit (1. Hauptsatz der Wärmetheorie) und
das Carnotsche Prinzip des Wärmeübergangs von höherer zu
tieferer Temperatur (2. Hauptsatz der Wärmetheorie)
in einen logischen Zusammenhang gebracht. Herausgeber
der Abhandlung in der Reihe "Ostwalds Klassiker"
war Max Planck.
Die in dem Band von Robert Mayer enthaltene Arbeit
"Bemerkungen über die Kräfte der unbelebten Natur"
aus dem Jahre 1842 zählt wie die Abhandlungen von Carnot,
Helmholtz und Clausius zu jenen Veröffenlichungen,
die als Eckpfeiler in der Entdeckungsgeschichte des
Energieerhaltungssatzes gelten können. Die Publikation
Mayers zur Problematik des Energiesatzes stellt in umfassender
Weise die beiden Aspekte dieses Naturgesetzes heraus:
Die Erhaltung der "Kraft" in ihrer Quantität und die
gegenseitige Umwandelbarkeit ihrer qualitativ verschiedenen Formen
untereinander. Vor allem die klare Einsicht in die Äquivalenz
aller Energieformen ist es, dertwegen Robert Mayer
heute mit Recht als der Entdecker des Energieprinzips gilt.
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