| Lautenschläger u.a.: DeskTop · Chemie | © 2001 Verlag Harri Deutsch |
|
|
|
|
17.5 | Iod und Iodverbindungen | |
Symbol: [ioeides (grch.) violett];
deutscher Name: Jod; daher früher Symbol J; Iod ist die
fachsprachliche Schreibweise.
Wertigkeiten: -1; +7, +5, +3, +1.
Entdeckung: 1811 durch BERNARD COURTOIS (Frankreich) in Seetangasche.
Vorkommen: wesentlich seltener als die übrigen Halogene (außer Astat); findet sich angereichert im Chilesalpeter (als Natriumiodat, NaIO3) und in Meeresalgen, Tangen und Schwämmen (organische Iodverbindungen).
Physiologie: für Menschen, Tiere und Pflanzen lebensnotwendiger Mikronährstoff; bei Iodmangel kann sich in der Schilddrüse das iodhaltige Hormon Thyroxin nicht bilden, und es treten Schilddrüsenstörungen (Kropf u.a.) auf. Deshalb wird mitunter das Speisesalz mit Natriumiodat, NaIO3, "iodiert".
Herstellung:
2 NaIO3 + 5 NaHSO32 Na2SO4 + 3 NaHSO4 + H2O + I2 ;
Physikalische Eigenschaften
Chemische Eigenschaften
Nachweis
Verwendung
Iodverbindungen
|
|
|
| Lautenschläger u.a.: DeskTop · Chemie | © 2001 Verlag Harri Deutsch |