Lautenschläger u.a.:  DeskTop · Chemie © 2001 Verlag Harri Deutsch 

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12.4     Calcium und Calciumverbindungen

12.4.1

Allgemeines

 

Symbol: Ca [calx (lat.) Kalkstein; Stein];

Wertigkeit: +2.

Vorkommen: fünfthäufiges Element (dritthäufigstes Metall) der Erdkruste; in Gesteinen, Böden, Organismen und Gewässern weitverbreitet. 1 l Meerwasser enthält 0,4 g Ca2+; Ca2+-Ionen wirken im Wasser als Härtebildner.

Calciumminerale

Calciumverbindungen

Calciumdüngemittel

Nachweis: Flammenfärbung orangerot, falls die Verbindungen bei Flammentemperatur flüchtig sind. Ammoniumoxalat fällt aus ammoniakalischer oder schwach essigsaurer Lösung weißes Calciumoxalat, (COO)2Ca.

Physiologie: für Tiere und Pflanzen lebensnotwendig. Der erwachsene Mensch enthält etwa 2 % Ca, davon 99 % in Form verschiedener Apatite in Knochen und Zähnen; auch für die Blutgerinnung und Nerventätigkeit sind Ca2+-Ionen nötig. Tägliche Ergänzung: 1 g Ca2+; Calciummangel führt zu Knochenerweichung und -brüchigkeit sowie zu Übererregbarkeit des Nervensystems. Vitamin-D-Mangel bewirkt infolge gestörten Kalk- und Phosphorstoffwechsels Rachitis.
Calciumcarbonat, CaCO3, bildet das Gerüstmaterial von Korallen, Muscheln, Foraminiferen u.a.

 

   


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