| Lautenschläger u.a.: DeskTop · Chemie | © 2001 Verlag Harri Deutsch |
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11.4.1 | Allgemeines | |
Symbol: K [al kalja (arab.) Pflanzenasche];
Wertigkeit: +1.
Vorkommen: siebenthäufigstes Element der Erdkruste; gebunden in Mineralen, im Meerwasser und in Organismen.
1 l Meerwasser enthält 0,38 g K+-Ionen; dieser im Vergleich zu Na+ wesentlich geringere Gehalt (etwa 1/40) beruht darauf, daß die K+-Ionen, die durch Gesteinsverwitterung entstehen, vom Erdboden stärker adsorbiert werden als Na+-Ionen.
Minerale:
Sylvin KCl Carnallit KCl · MgCl2 · 6 H2O Kainit KCl · MgSO4 · 3 H2O Schönit K2SO4 · MgSO4 · 6 H2O Polyhalit K2SO4 · MgSO4 · 2 CaSO4 · 2 H20 Orthoklas (Kalifeldspat) K[AlSi3O8]
Radioaktivität: Das im Kalium zu 0,01 % vorhandene Isotop
40K ist schwach radioaktiv; es geht unter
-Strahlung in 40Ca über,
ist (neben 238U und 232Th) für die Erdwärme
von Bedeutung und eignet sich gut zur Altersbestimmung von Mineralen.
Nachweis: blauviolette Flammenfärbung (auch in der gelben
Natriumflamme durch
Cobaltglas sichtbar).
Fällungsreagenzien:
Natriumtetraphenylboranat
("Kalignost"), Na[B(C6H5)4]
(
weiße Fällung des
Kaliumsalzes);
Perchlorsäure (
weißes Kaliumperchlorat).
Physiologie: Kalium ist für Pflanzen und Tiere lebensnotwendig (Kalidünger!). K+-Ionen befinden sich im Gegensatz zu den Na+-Ionen innerhalb der Zellen; der menschliche Körper enthält etwa 175 g; täglich sind etwa 4 g zu ergänzen.
Metallisches Kalium
Kaliumverbindungen
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